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In Liebe verbunden

79_aufmacher_fotoWie Eltern intensive Nähe mit ihrem Baby gestalten können

Die Umstände der Geburt des eigenen Kindes bleibt auch viele Jahre danach noch lebendig in Erinnerungauch bei mehreren Kindern in der Familie. Und auch die Babys erinnern sich an die Geburt und sogar auch an die Schwangerschaft. Bambolino sprach mit den Hebammen Annett Gutschwager und Ulrike Pfannenmüller sowie dem Osteopathen Christian Mayer darüber, warum die intensive Nähe zwischen Eltern und Kind so wichtig ist, und was in Schreiphasen und bei unruhigen Kindern helfen kann.

Glückliche Nähe und ein vertrauensvolles Miteinanderdas drückt das Foto von unserer Titelmutter Linda mit ihrem kleinen Levi aus, und genau diese innige Harmonie wünscht sich wohl jede Mutter mit ihrem Baby.

Bonding ist ein neuzeitliches Schlagwort  dazu, und auch in Kliniken ist es längst bewährter Standard, Eltern mit ihrem Neugeborenen dessen erste Lebensstunden ungestört genießen zu lassen. Das Spüren der Haut, Mamas Herzschlag und ihr Geruch sind für ein Neugeborenes die ersten und wichtigsten Sinneseindrücke. „Hier gehöre ich hin und hier ist jemand für mich da“ sagen sie ihm, und diese Erkenntnis und die damit verbundenen Glückshormone für Mutter und Kind stärken nicht nur ihre Beziehung, sondern die gesamte Bindungsfähigkeit des neuen Erdenbürgers und sein Vertrauen in das Leben. Doch auch wenn die unmittelbare Phase nach der Geburt die sensibelste ist, darf man sie für die nahe Beziehung zwischen Mutter und Kind nicht überbewerten. „Die Geburt ist nur kleiner Teil des Bondings. Das ist ein Prozess, der Zeit braucht. Natürlich ist eine glückliche Geburt ein stärkendes Erlebnis für die ganze Familie, wenn alles gut läuft“, bestätigt Hebamme Ulrike Pfannenmüller. Doch auch, wenn der Geburtsverlauf nicht optimal sei und schlimmstenfalls sogar mit einem Kaiserschnitt oder in der Kinderklinik führe, gebe es viele Möglichkeiten des Bondings. Daher sollte die Erwartungshaltung an das Geburtserlebnis nicht zu hoch sein, betont die Hebamme. „Wichtig ist, dass die Frau mit einer großen Offenheit den Weg in die Geburt geht und einfach versucht, das Beste zu schaffen, ohne sich unter Leistungsdruck zu setzen.“ Verläuft die Geburt eher traumatisch als glücklich, können die Eltern und vor allem die Mutter immer noch „nachbonden“, also das verpasste Geburtserlebnis nachholen und damit die Nähe zu ihrem Baby intensivieren. „Ganz wichtig ist, dass die Frauen viel Körperkontakt mit dem Kind halten, indem sie sich die Ruhe schaffen für solche innigen Momente, in denen sie sich das Kind immer wieder nackt auf den Bauch legen und von oben mit Decken schön warm halten.“ Für beide Seiten - Eltern und Kind – sei dieses Nachahmen der Geburtssituation sehr wichtig als Trost und um immer wieder die gegenseitige Nähe zu spüren. Ulrike Pfannenmüller: „Bonding ist ein ganz weit gefasster Begriff und reicht über das ganze erste Lebensjahr. Es ist sicher nicht alles nachzuholen, aber es ist alles heilbar und Eltern können negative Erfahrungen ausgleichen.“

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Unruhige Kinder – schlaflose Nächte: Emotionelle Erste Hilfe

79_eeh_fotoEndlich ist es soweit: das monatelang erwartete Baby ist endlich da! Trotz guter Vorbereitung trifft es Elternpaare dann völlig überraschend, wenn ihr Kleines mehr weint als erwartet und sich auch nur schwer bis kaum beruhigen lässt. Im weiteren Verlauf können sich gegen Ende des ersten Lebensjahres Ein- und Durchschlafstörungen zeigen, ausgelöst durch Dysregulationen des vegetativen Nervensystems. Ratlosigkeit, Hilflosigkeit, Wut und Ohnmachtsgefühle stellen sich dann nicht selten bei Eltern ein. Oft fühlen sich Paare alleingelassen. Erschöpfung und Schlafstörungen sind häufige Folgen dieser Belastungssituation.

Die Emotionelle Erste Hilfe – kurz EEH genannt – bietet für Eltern mit ihren Babys Möglichkeiten der Krisenintervention im Aktutfall. Sie kann so Eltern bei Stress-Situationen mit ihren Babys unterstützen. Die EEH ist eine körperbezogene Methode zur Förderung der emotionalen Bindung von Babys und Eltern – und das schon in der Schwangerschaft.

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Tragekindlein-Bamberg hilft bei der Eltern-Kind-Bindung

79_tragekindlein_fotoiDas Tragen mit Tuch/Tragehilfe schenkt dem Kind Nähe und Geborgenheit, es hilft dem Kind sich zu entspannen und stärkt die Eltern-Kind-Bindung. Tragekindlein-Bamberg bietet dazu:

  • individuelle und situationsorientierte Trageberatung
  • Hausbesuche, Kurse, sowie Beratung in der Schwangerschaft
  • eine große Auswahl an Tragehilfen und -tüchern


Eine Trageberatung kann eine Menge Geld, Zeit und Kraft sparen und gemeinsam mit der Familie das passende System finden.

Infos auf www.tragekindlein-bamberg.jimdo.com oder bei Sabine Knoblach 0157-30462834